Portrait

Dr. Stefan Blum

Der Architekt und Bauforscher Dr. Stefan Blum lebt und arbeitet sowohl in St. Peter im Hochschwarzwald als auch in St. Georgen im Mittleren Schwarzwald. Sein geographischer Radius reicht weit über den Schwarzwald hinaus, seine Leidenschaft ist der Umgang mit Bestehendem im weitesten Sinne.

1971 in St. Georgen geboren, entwickelt Stefan Blum früh einen Bezug zu seiner Schwarzwälder Heimat. In den Jahren 1992 bis 2000 studiert er an der Universität in Karlsruhe und vertieft sich dort in die Bereiche Baugeschichte und ländliches Bauwesen. Ab 1996 lässt sich Stefan Blum in mehrfachen Arbeitseinsätzen beim Deutschen Archäologischen Institut in der Türkei mit der Wissenschaft der archäologischen Bauforschung vertraut machen. Seine Diplomarbeit behandelt mit dem ehemaligen St. Blasianischen Vogtshof in Achdorf bei Blumberg aus den Jahren 1569 / 1648 dann wieder ein heimatliches Thema. Er schließt das Studium als Diplom-Ingenieur mit der Note sehr gut ab. Die Kornspeicher des Schwarzwaldes werden für Stefan Blum zum Thema seiner Dissertation, die er im Jahr 2004 ebenfalls mit sehr gut abschließt.

Doch bereits 2001 macht sich Stefan Blum selbstständig, um das Erlernte in die praktische Anwendung zu bringen.

Dass die Arbeit Qualität und Reife erlangte, zeigen die Erfolge: Das Projekt Franz-Seppe-Hof in Menzenschwand erhielt den Landesdenkmalpreis Baden-Württemberg und eine Auszeichnung im Architekturwettbewerb Baukultur Schwarzwald. Ebendort wurde auch das sanierte Leibgeding im Elztal gewürdigt.

Kompetenz und fachliche Reife zeigten sich jüngst auch in Dr. Blums Beauftragung als Hauptverantwortlicher für die Innensanierung des Rottweiler Münsters, eine der Hauptkirchen des Landes und Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung.

Nach einer Zeit mit hohem ehrenamtlichen und gesellschaftlichen Engagieren, betreibt Dr. Blum derzeit nebenberuflich theologische Studien, um sein weiteres Engagement im kirchlichen Ehrenamt fundiert betreiben zu können.

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